Zur Kontrolle der Mauerfeuchtigkeit werden im Gebäude Meßstellen gesetzt und so verteilt, daß alle Bauteile in einem repräsentativen Querschnitt erfaßt werden. Eine Meßstelle besteht dabei aus zwei Meßstiften, deren Länge bis ca. zur Mitte des Mauerwerks reicht.
Bei den regelmäßig stattfindenden Kontrollmessungen nach dem Widerstandsprinzip wird so immer an der gleichen Stelle die tatsächlich vorhandene Mauerfeuchtigkeit ohne den Einfluß von Kondenswasser oder des Oberflächenwassers ermittelt und die Ergebnisse miteinander vergleichen.
Ebenfalls werden bei der Erstmessung und bei Erreichen der Restfeuchtigkeit Bohrproben aus den Baustoffen entnommen und diese auf Salzbelastung sowie auf ihren Feuchtegehalt mit der wissenschaftlich anerkannten Carbid-Methode untersucht. Aufgrund der Befunde erhalten Sie dann Ihre Putzempfehlung.