Regelmäßiges Lüften

Unabhängig von den schon genannten Maßnahmen zur Abdichtung von Radonentrittpfaden ist regelmäßiges Lüften ein sehr wirksames Mittel, um die Radonkonzentration zu reduzieren sowie die Raumklimawerte zu verbessern, nicht erst seit Corona.

Auch ohne Radon bedeuten erhöhte Werte beim CO2, bei der Luftfeuchtigkeit, bei flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) und beim Feinstaub eine Gefährdung für die Gesundheit.

Außerdem bildet sich bei zu hoher Luftfeuchtigkeit oft Schimmel. Durch die stetige Luftzirkulation in Gebäuden breiten sich die gesundheitsschädlichen Sporen ebenso in Gebäuden aus, wie das Radon.

Weil jedoch nicht in allen Gebäuden das Lüften über Fenster so ohne weiteres umsetzbar ist, können verschiedene Lüftungssysteme zum Einsatz kommen.

In kleineren Häusern sind zeitgesteuerte Ventialtoren hilfreich (integriert in Fenster oder Maueröffnungen) und in größeren Gebäuden sind sensorgesteuerte Be- und Entlüftungen zielführend (mit Filterfunktion), die z.B. diese Werte messen

  • Radonkonzentration
  • Luftfeuchte innen/außen
  • Temperatur innen/außen
  • Luftdruck
  • CO2
  • Feinstaub
  • flüchtige organische Vervindungen (VOC)

Bei einigen Geräten können die Daten auf dem Smartphone oder Tablet ausgewertet werden. Mittels einer App sind verschiedene Diagramme darstellbar und es werden Lüftungsempfehlungen gegeben. Wenn einer der gemessenen Werte einen kritischen Wert erreicht hat, dann werden sogar Pushnachrichten versendet, jeweils mit einem Warnhinweis und der Aufforderung zum Lüften.

Bei anderen Systemen ist sogar eine Wärmerückgewinnung und/oder eine Online-Überwachung mit einer Online-Fernsteuerung der Lüftungsanlage möglich.

Seit 2020 werden zur Eindämmung des Corona-Virus raumluftechnische Anlagen (RLT) in öffentlichen Gebäuden durch das Bundeswirtschaftsministerium gefördert.

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